„Die Historie ist eine Kunst,

die auf Kenntnissen beruht und weiter ist sie gar nichts,“ bemerkte der Historiker und Schriftsteller Golo Mann 1978 auf dem deutschen Historikertag.

Die Offenheit historischer Entwicklungen fasziniert mich. Geschichte ist ein Feld der Möglichkeiten. Die Aufgabe des Historikers besteht in meinen Augen darin, ein Gespür für Alternativen zu bewahren. Gleichzeitig muss er quellennah arbeiten und darf sich nicht Spekulationen hingeben.

Historische Prozesse verständlich zu erzählen, den Leser auf eine Entdeckungsreise in eine ferne Epoche mitzunehmen – das setze ich mir auf dieser Homepage zum Ziel. Auf Fußnoten verzichte ich. Wer sich für die deutsche und europäische Geschichte ab dem 16. Jahrhundert interessiert, wird hoffentlich auf seine Kosten kommen.

In „Glossen, Kommentaren und historischen Kurzgeschichten“ geht es um Alltagsphänomene, beispielsweise die Frage, ob Frau wirklich die unzähligen Modezeitschriften braucht, die am Kiosk angeboten werden oder um den zukunftsträchtigen Beruf des Betroffenheitsmanagers.

Ich habe von 1992 bis 1998 neben meiner beruflichen Tätigkeit an der Fernuniversität Geschichte und Jura studiert und 1998 meinen Magister gemacht. 2007 wurde ich mit einer Arbeit über den sozialliberalen Gewerkschafter Anton Erkelenz zum Dr. phil. promoviert. Von 2007 bis 2011 hatte ich einen unbesoldeten Lehrauftrag am Lehrgebiet Neuere Geschichte.

Neben 2 Büchern veröffentlichte ich Beiträge in Fachzeitschriften und Handbüchern.

Für die Internetzeitschrift „Globkult“ schreibe ich ebenfalls Artikel.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

Katharina Kellmann