Eine Seite für Menschen, die Interesse an Geschichte haben

Meine Name ist Katharina Kellmann. Ich veröffentliche auf dieser Homepage historische Aufsätze, Buchbesprechungen, Glossen und historische Kurzgeschichten.

Es ist eine Homepage, die sich an Menschen richtet, die sich für Geschichte interessieren. Mein Ziel ist es, historische Sachverhalte verständlich, klar und differenziert darzustellen. Mich interessieren die Geschichte des Liberalismus und des Sozialismus, der Einfluss des Einzelnen auf politische Entscheidungen, die militärisch-politische Geschichte der beiden Weltkriege, der schwierige Versuch, zwischen 1918 und 1933 in Deutschland eine demokratische Ordnung aufzubauen, verfassungsrechtliche Themen, Ereignisse der internationalen Geschichte und die Entwicklung Deutschlands seit 1949.

Auf dem Foto sieht man ein Gemälde des Malers William Turner aus dem Jahr 1838: „The Fighting Temeraire“. Die „Temeraire“ nahm 1805 an der Seeschlacht von Trafalgar teil. 33 Jahre später wurde sie von einem kleinen Dampfschiff zum Abwracken geschleppt. Die Zeit der Segelschiffe war vorbei, der neue Dampfantrieb begann sich durchzusetzen. Die „Temeraire“ steht für die Vergangenheit. Der Dampfschlepper verkörpert die Zukunft.

Historiker leben in der Gegenwart. Ihre Fragen an die Vergangenheit sind von ihren Erlebnissen im Hier und Jetzt geprägt. Dennoch müssen sie bereit sein, sich auf eine Epoche einzulassen, die abgeschlossen und ihnen auf den ersten Blick fremd ist. Mithilfe der historisch-kritischen Methode können sie Quellen interpretieren und versuchen, einen Zugang zur Vergangenheit zu finden.

Im Vordergrund meines Interesses steht die politische Geschichte. Mich fasziniert das Offene an historischen Prozessen. Wir kennen nur das Ergebnis der „Geschichte“. Mich reizt, auch einen Blick auf mögliche Alternativen zu werfen, wobei es sich nur um Alternativen handeln darf, die realistisch waren. Auch populärwissenschaftliche Darstellungen sollten sich nicht mit unseriösen Spekulationen beschäftigen.

In jeder historischen Epoche gibt es Kräfte der Beharrung und der Veränderung. Manchmal erwächst daraus ein Spannungsfeld, das Geschichte zum Feld der Möglichkeiten macht. Diese Dynamik verständlich darzustellen, ohne sich zum Richter aufzuschwingen, ist mein Ziel.

Die Aufsätze sind Kategorien zugeordnet. „Deutsche Geschichte bis 1871″ soll bis in das 17. Jahrhundert zurückreichen.  Ferner gibt es Kategorien mit Aufsätzen über das „Kaiserreich und den Ersten Weltkrieg“, die „Weimarer Republik“ und das „NS- Regime und den Zweiten Weltkrieg“.

In „Glossen, Kurzgeschichten und Buchbesprechungen“ geht es um Komentare zu aktuellen Ereignissen, Rezensionen und kleine Abstecher auf das Gebiet der fiktionalen Prosa mit historischem Hintergrund.

„Die Geschichte der Bundesrepublik“ umfasst die Jahre 1949 bis 2005; geplant ist beispielsweise ein Aufsatz über die rot-grüne Koalition. „Internationale Geschichte und Politik“ beschäftigt sich mit Themen wie der europäischen und südamerikanischen Geschichte, beispielsweise einem Aufsatz über die Seeschlacht von Trafalgar 1805, ein Portrait von Herzog Karl dem Kühnen, der von 1467 bis 1477 versuchte, das Großherzogtum Burgund in den Kreis der europäischen Großmächte zu führen oder einen Beitrag, der sich mit der Regierung der Unidad Popular in Chile von 1970 bis 1973 auseinandersetzt.

Zu meiner Person: Von 1992 bis 1998 studierte ich neben meiner beruflichen Tätigkeit Geschichte mit dem Nebenfach Jura an der Fernuniversität Hagen. Das Studium schloss ich mit dem Magister ab. Das Thema meiner Magisterarbeit lautete:“Weltanschauungskrieg oder traditionelle Machtpolitik. Die deutsche Führung Im Jahr 1943.“ Im Fach Rechtswissenschaft lag der Schwerpunkt auf dem öffentlichen Recht.

2007 wurde ich in Hagen von Professor Peter Brandt mit einer Arbeit über den sozialliberalen Gewerkschafter Anton Erkelenz zum Dr. phil. promoviert.

Von 2007 bis 2011 hatte ich einen unbesoldeten Lehrauftrag am Lehrgebiet Neuere Geschichte inne. Daneben veröffentlichte ich mehrere Aufsätze in Fachzeitschriften und Handbüchern. Im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands bin ich Mitglied.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

Katharina Kellmann