Dies ist eine Web-Präsenz, die sich an Menschen richtet, die sich für Geschichte interessieren oder einfach mal ausprobieren möchten, ob sie historischen Persönlichkeiten oder historischen Ereignissen etwas abgewinnen können. Hinzu kommen die Kategorien Glossen und historische Kurzgeschichten und Beiträge zum Thema Staatsrecht und Verfassungsgeschichte. Den Schwerpunkt aber bilden die historischen Texte.

Was erwartet Sie hier? In erster Linie Beiträge über die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Aber Sie finden hier auch Aufsätze über die Schlesischen Kriege oder den letzten Herzog von Burgund, Karl den Kühnen. Wer sich für die Geschichte Roms oder die Völkerwanderung interessiert, den muss ich leider enttäuschen.

Gute populärwissenschaftliche Aufsätze (das ist zumindest mein Anspruch) kann man nur verfassen, wenn man sich mit wissenschaftlicher Fachliteratur beschäftigt hat. Wer populärwissenschaftlich schreibt, muss in der Lage sein, in einer seriösen Form historische Prozesse vereinfacht darzustellen. Ansonsten schweift man in belanglose Anekdoten oder vermeintliche Sensationen ab. In meinem Studium absolvierte ich die Alte Geschichte oder das Mittelalter als Pflichtübung. Und mit den Ergebnissen dieser Pflichtübungen will ich Sie nicht belästigen. Ich kann nur über Themen schreiben, zu denen ich einen Bezug habe.

Was die Kategorie Staatsrecht und Verfassungsgeschichte angeht: Rechtswissenschaft habe ich als Nebenfach belegt. Mein Schwerpunkt lag dabei auf dem Öffentlichen Recht. Hier finden Sie Beiträge zur Staatszielbestimmung Demokratie, zur Rolle des Bundespräsidenten oder Fälle auf Anfängerniveau mit Lösungsvorschlägen in Form eines Gutachtens.

Nur ein Beispiel: Frau Lehrerin trägt im Unterricht gerne Minirock, aber der Leiter der Schule möchte ihr die Weisung erteilen, sich im Dienst „angemessener“ zu kleiden. Hier treffen zwei Rechtspositionen auf einander. Wie löst man juristisch einen solchen Konflikt? Was ich im ersten Semester noch als Pflichtübung betrachtete, bereitete mir ein Jahr später fast Vergnügen. Noch einmal: Es sind Fälle auf Anfängerniveau. Ich bin keine Volljuristin!

Vom Minirock zu den Glossen ist es nicht weit. In dieser Kategorie geht es um Alltägliches. Warum sagt man seit einiger Zeit „Da bin ich ganz bei Ihnen“? Früher hätte man seinem Gesprächspartner einfach zugestimmt.

Bei den historischen Kurzgeschichten kann ich etwas tun, was ich als Historikerin nicht darf: Fakten durch Fantasie zu ersetzen. Es handelt sich um kurze Ausflüge auf das Feld des fiktionalen Schreibens.

Zu meiner Person: Ich habe an der Fernuniversität Hagen Geschichte mit den Nebenfächern Jura und Soziologie studiert. Danach wurde ich mit einer Arbeit zum Thema Sozialliberalismus am Lehrgebiet Neuere Geschichte von Herrn Professor Peter Brandt promoviert.

Anschließend hatte ich dort von 2007 bis 2011 einen unbesoldeten Lehrauftrag inne. Im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands bin ich Mitglied.

Für Anregungen bin ich immer dankbar. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

Dr. Katharina Kellmann

Das Foto habe ich pixabay entnommen. Es stammt von delphinmedici.