Guten Tag,

eine Seite für Geschichtsinteressierte lautet der Untertitel.

Das Spek­trum meiner The­men umfasst die deut­sche und euro­päi­sche Geschichte seit 1648 mit Abste­chern in das 16. oder 15. Jahr­hun­dert. Ereignisse außerhalb von Europa interessieren mich ebenfalls.

Historiker kommen oft zu unterschiedlichen Urteilen. Sie leben in der Gegenwart und ihr Blick auf die Vergangenheit wird davon beeinträchtigt.

Nehmen wir als Beispiel die Revolution von 1848/49 – die Abbildung im Header zeigt eine Debatte im Paulskirchenparlament, wo in jenen Jahren eine Verfassung für ein geeintes Deutschland ausgearbeitet wurde.

Im 1871 gegründeten Kaiserreich ignorierte man die Revolution weitgehend. Nach dem Sturz der Monarchie in Deutschland im November 1918 widmeten sich in der Weimarer Republik einige Forscher erstmals den liberalen und demokratischen Gruppierungen von 1848/49. In der Bundesrepublik stand zeitweise das Interesse an der Linken im Paulskirchenparlament im Vordergrund.

Warum die Revolution scheiterte, ist noch heute Gegenstand der Diskussion. Es gibt Fragestellungen, die „Konjunktur“ haben, und es gibt Kontroversen, die immer wieder zu fachlichen Disputen führen und nie beendet sein werden.

Da wir historische Ereignisse vom Ergebnis her betrachten, besteht die Gefahr, dass wir von einer zwangsläufigen Entwicklung ausgehen und Alternativen übersehen, die schon Zeitgenossen diskutierten. Diese Prozesse verständlich zu erzählen (und natürlich die Ergebnisse der Forschung zu berücksichtigen), ja vielleicht „Lust“ auf Geschichte zu machen, das ist mein Anliegen.

Auf Fußnoten verzichte ich. Mein Ziel ist der gute „populärwissenschaftliche Aufsatz“. Ich möchte Menschen ansprechen, die sich für Geschichte interessieren, aber den akademischen Seminarstaub dickleibiger Bücher nicht schätzen.

Zu meiner Person: Ich habe Geschichte mit den Nebenfächern Jura und Soziologie studiert und wurde mit einer Arbeit zum Thema Sozialliberalismus im Kaiserreich und in der Weimarer Republik zum Dr. phil. promoviert. An der Fernuniversität Hagen hatte ich von 2007 bis 2011 einen unbesoldeten Lehrauftrag inne. Im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands bin ich Mitglied.

Für die Internetzeitschrift https://www.globkult.de/schreibe ich ebenfalls Artikel.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

Dr. Katharina Kellmann