Eine Homepage für historisch Interessierte

Dies ist eine Homepgae für historisch Interessierte. Mir geht es darum, historische Ereignisse oder Persönlichkeiten gut lesbar und anschaulich darzustellen.

Die Themenpalette reicht von Karl dem Kühnen, von 1467 bis 1477 Herzog von Burgund bis hin zum chilenischen Präsidenten Slavador Allende, der 1970 als Marxist demokratisch gewählt wurde und dessen Präsidentschaft 1973 ein gewaltsames Ende fand. Einen breiten Raum nehmen Aufsätze zur Weimarer Republik oder zum Nationalsozialismus ein.

Wie arbeiten Historiker?

Was arbeiten Historiker? Sie versuchen, sich in eine Epoche zu vesetzen, die man nicht erlebt hat oder man nicht erleben musste. Dabei hat der Historiker ein Problem: Er kennt das „Ende der Geschichte“. Er weiß, dass Deutschland den Ersten Weltkrieg verloren hat. Er muss anerkennen, dass die Weimarer Republik scheiterte.

Aber hätte es nicht auch anders kommen können? Hier beginnen in meinen Augen die Herausforderungen an den Forscher. Er muss grundsätzlich für alternative Entwicklungen offen sein, aber als Wissenschaftler hat er sich an die Quellen zu halten. Nur solche Alternativen können akzeptiert werden, die man in den Quellen findet.

Daneben gibt es Forschungsgebiete, in denen man auf Lebenserinnerungen oder Zeitzeugen angewiesen ist. Ebenso, wie in amtlichen Dokumenten Sachverhalte wahrheitswidrig dargestellt werden können, so besteht bei Lebenserinnerungen oder den Aussagen von Zeitzeugen die Gefahr, dass die subjektive Perspektive dominiert.

Die Aufgabe des Historikers besteht darin, aus den zur Verfügung stehenden Materialien sich ein Bild über einen Menschen oder ein Ereignis zu machen. Das Handwerkszeug, die historisch-kritische Methode, lernt er im Studium. Hinzu kommt eine professionelle Distanz. Trotzdem ist es nur selten möglich, alle Fragen zu klären. Immer wird es Themen geben, die innerhalb der Forschung Meinungsverschiedenheiten auslösen – zum Beispiel die Rolle des Deutschen Reiches beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Der Historiker kann Objektivität nur anstreben.

Zu meiner Qualifikation:

Auf dem zweiten Bildungsweg studierte ich Geschichte mit den Nebenfächern Jura und Soziologie. Nach dem Magisterabschluss arbeitete ich an einer Promotion über den sozialliberalen Politiker Anton Erkelenz (1878 bis 1945), die ich 2007 bei Professor Dr. Peter Brandt abschloss. Von 2007 bis 2011 hatte ich einen unbesoldeten Lehrauftrag am Lehrgebiet für Neuere Geschichte an der Fernuniversität Hagen inne. Neben meiner Doktorarbeit veröffentlichte ich in Fachzeitschriften und im Handbuch für Europäische Verfassungsgeschichte. Für das Internetmagazin „Globkult“ und die Militärgeschichtliche Zeitschrift verfasse ich Beiträge, beziehungsweise Rezensionen.

Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge bin ich stets dankbar.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

Katharina Kellmann

 

Das Foto habe ich Pixabay entnommen.