Eine Website für historisch Interessierte

Eine Website für historisch Interessierte soll diese Webpräsenz sein. Ich möchte Menschen ansprechen, die sich für Geschichte interessieren.

Es ist keine Webpräsenz, die dem Niveau einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift entspricht. Mein Ziel besteht vielmehr darin, über historische Sachverhalte oder Persönlichkeiten auf wissenschaftlicher Grundlage verständlich zu informieren. Es geht um eine angemessene Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Geschichte kann spannend sein, aber den reportagehaften „Eventcharakter“ mancher populärwissenschaftlicher Darstellungen möchte ich vermeiden.

Mein Ansatz ist die Politische Geschichte. Politische Geschichte befasst sich mit dem Handeln staatlicher Organe und mit Personen, die im Rahmen einer politischen Ordnung Entscheidungen treffen. Das bedeutet nicht, „Heldenepen“ zu entwerfen. Historisch bedeutende Persönlichkeiten müssen sich mit vorgegebenen Rahmenbedingungen auseinandersetzen. Im Gegensatz zu weniger bedeutenden Zeitgenossen erkennen sie aber die Chancen, die sich ihnen bieten.

Wer vom Rathaus kommt, ist in der Regel schlauer. Gerade für Historiker besteht darin eine Gefahr. Sie wissen, wie der Erste Weltkrieg ausgegangen ist. Aber musste er zwangsläufig mit einer deutschen Niederlage enden? Die Offenheit der historischen Entwicklung zu betonen, ohne sich in spekulativen Alternativen zu verlieren, ist mir wichtig.

Welche Themen erwarten Sie hier?

Auf dieser Website finden Sie Aufsätze über die Revolution von 1848, über das Verhältnis von Linksliberalismus und Arbeiterschaft im Kaiserreich, über die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur im Frühjahr 1933 oder die Entwicklung der SPD zwischen 1959 und 1975.

In der Kategorie „Biografische Skizzen“ reicht die Palette von dem Burgunderherzog Karl dem Kühnen (1467 bis 1477) über den dänischen König Christian IV. (1588 bis 1648) bis hin zu Persönlichkeiten aus der deutschen Geschichte.

Die Kategorie „Geschichte der europäischen und außereuropäischen Staaten“ beinhaltet Beiträge über den „New Liberalism“ in England zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Seeschlacht von Trafalgar 1805 oder über den französischen Sozialisten François Mitterrand, der 1981 die Wahl zum Staatspräsidenten gewinnen konnte und bis 1995 als Staatsoberhaupt amtierte.

Außerdem finden Sie hier eine Kategorie, die sich mit dem Thema Staats- und Verwaltungsrecht beschäftigt. Es geht um Informationen über unsere Verfassungsordnung. Welche Kompetenzen hat der Bundespräsident? Unter welchen Umständen ist eine Änderung des Grundgesetzes möglich? Die Falllösungen sind für Beamtenanwärter des mittleren Dienstes, angehenden Verwaltungsfachwirten und vereinzelt auch für Jurastudenten im ersten Semester geeignet. Im Vordergrund steht die Erstellung eines Gutachtens.

Über mich

Von 1992 bis 1998 habe ich an der Fernuniversität Hagen Geschichte mit den Nebenfächern Jura und Soziologie studiert und den Magisterabschluss erworben. 2007 wurde ich dort mit einer Arbeit über den sozialliberalen Politiker Anton Erkelenz promoviert. Von 2007 bis 2011 hatte ich am Lehrgebiet Neuere Geschichte (Professor Dr. Peter Brandt) einen unbesoldeten Lehrauftrag inne und gab Lehrveranstaltungen für Studienanfänger.

Daneben veröffentlichte ich in Fachzeitschriften und Handbüchern Aufsätze zur Geschichte des deutschen Liberalismus, der Sozialdemokratie, zur deutschen Verfassungsgeschichte im 19. Jahrhundert und zur Geschichte der Weimarer Republik.

Im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands bin ich Mitglied. Außerdem schreibe ich für die Internetzeitschrift „Globkult“.

Für Anregungen bin ich stets dankbar.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

 

Katharina Kellmann

Das Foto im Header habe ich bei Pixabay entnommen.