Italien scheidet aus dem Krieg aus

Am 25. Juli 1943 entmachtete der faschistische Großrat Benito Mussolini. Am 8. September 1943 schied Italien aus dem Krieg aus. Das NS-Regime sprach von „Verrat“. Wie kam es zum Zusammenbruch des italienischen Faschismus? Kann man hier überhaupt von Verrat sprechen?

 

Benito Mussolini

Auf dem Höhepunkt seiner Macht: Benito Mussolini 1938. Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-2007-1022-506 / CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Italien tritt in den Krieg ein

1940 trat Italien an der Seite Deutschlands in den Krieg ein. Die nächsten Monate zeigten, dass die italienische Armee nicht ausreichend vorbereitet war. Auf dem Balkan, im Mittelmeer und in Nordafrika erlitt sie schwere Niederlagen. Deutschland musste Truppen nach Nordafrika entsenden, um Rom zu unterstützen. Mussolini bestand im Sommer 1941 darauf, dass italienische Divisionen am Krieg gegen die Sowjetunion teilnahmen. Italien sollte nicht zum Juniorpartner der Deutschen werden. 1942 entwickelte sich die Situation für Rom immer schwieriger. Die italienische 8. Armee, zur Unterstützung der Deutschen auf dem Südflügel der Ostfront eingesetzt, erlitt im Winter 1942/43 schwere Verluste. Wie man im „Führerhauptquartier“ über den Verbündeten dachte, geht aus einer Tagebucheintragung des Diplomaten Ulrich von Hassel vom 28. März 1943 hervor. Er zitierte den Wehrmachts-Adjutanten von Adolf Hitler, Generalmajor Rudolf Schmundt, mit den Worten: „Ich war an der Front und habe mich wieder hoch erfreut an diesem festen Glauben, den man dort findet, dem Gefühl der Überlegenheit und der tiefen Verachtung für die Bundesgenossen.“ (Hiller von Gaertringen, 1988, S. 357). Die deutschen Militärs taten sich schwer damit, ihre italienischen Kameraden zu respektieren. General Enno von Rintelen, von 1936 bis 1943 Militärattaché in Rom gehörte zu den Ausnahmen. Nach seiner Rückkehr aus Italien wurde er nicht mehr verwendet.

In Nordafrika scheiterte der Versuch der italienischen und deutschen Truppen, Ägypten zu erobern. Nach der Niederlage bei El-Alamein im November 1942 mussten sich die Verbündeten in Richtung Tunesien zurückziehen. Lybien, bis dahin italienische Kolonie, war verloren. Im Frühjahr 1943 trat immer deutlicher zutage, dass es zwischen Berlin und Rom keine gemeinsame Strategie gab. Für Hitler hatte der Krieg gegen Russland militärisch und politisch Vorrang. Für Mussolini stand der Kampf im Mittelmeerraum im Vordergrund.

Anfang Mai 1943 mussten die deutsch-italienischen Streitkräfte in Tunesien kapitulieren. Hohe italienische Offiziere hielten den Krieg für verloren (vgl. Plehwe, 1980, S. 21). Sie drängten Mussolini, das Bündnis mit dem NS-Regime aufzukündigen und einen Sonderfrieden mit den Engländern und Amerikanern abzuschließen. Einen Angriff auf das italienische Festland könne die eigene Wehrmacht nicht mehr abwehren. Die besten Truppen wären in Russland und Nordafrika vernichtet worden. Die Reste der Armee bestünden aus älteren Jahrgängen und frisch eingezogenen Rekruten. Sie verfügten über veraltete Waffen. Hinzu käme eine große Kriegsmüdigkeit in der Bevölkerung. Auch deutsche Offiziere zweifelten an der Einsatzfähigkeit des Bündnispartners (vgl. Westphal, 1975, S. 213).

Aber wie sollte man sich des mächtigen Verbündeten entledigen? Und wie konnte der Machtwechsel gelingen, ohne das autoritäre politische Regime zu zerstören?

Die Krise der Diktatur

Der Faschismus hatte das öffentliche Leben nie so bestimmen können wie der Nationalsozialismus in Deutschland. Die traditionellen Eliten, der König und das Militär, unterstützten in den zwanziger Jahren die Errichtung einer Diktatur. 1940 übernahm Mussolini zusätzlich den Oberbefehl über die Streitkräfte.

Zu Beginn des Jahres 1943 bildete der faschistische Diktator seine Regierung um. Neben dem Amt des Ministerpräsidenten übernahm er auch die Leitung der Außenpolitik. Zum Chef des Oberkommandos der Streitkräfte ernannte er Generaloberst Ambrosio, einen Offizier, der den Deutschen ablehnend gegenüberstand. Wie Mussolini glaubte er nicht, dass die Wehrmacht die Rote Armee schlagen könnte: „Kurz, die Deutschen müssen ihre operativen Schritte ändern und uns zur Hilfe kommen, wenn nicht, sind wir nicht verpflichtet, ihre falsche Kriegsführung mitzumachen“, formulierte er am 17. Februar 1943 in einer Denkschrift (Plehwe, 1980, S. 21). Italien ging auf Distanz zum Verbündeten (vgl. Rintelen, 1951, S. 191).

Der König bereitete sich darauf vor, wieder in die Politik einzugreifen. Viktor Emmanuel beriet sich mit Faschisten wie Dino Grandi, die zum gemäßigten Flügel der Partei gehörten. Der Monarch ahnte, dass eine militärische Niederlage zum Sturz der Dynastie führen könnte. Innerhalb der Faschistischen Partei wollte der gemäßigte Flügel Mussolini entmachten und das Land aus dem Krieg herausführen.

Anfang Januar 1943 soll der König zum ersten Mal an die Entlassung Mussolinis gedacht haben. Generaloberst Ambrosio bestärkte ihn in den nächsten Monaten. Aber der „Duce“ (so wurde Mussolini auch genannt) war immer noch ein Machtfaktor. Der Putsch konnte nur aus der Partei heraus Erfolg haben. Dazu bot sich der Faschistische Großrat an. Mussolini hatte ihn lange nicht mehr einberufen. In der Regel segnete das Gremium die Entscheidungen des Diktators ab. Angesichts des Machtvakuums, das im Frühjahr 1943 immer offensichtlicher wurde, konnte der Großrat Mussolini entmachten, ohne dass der König sich kompromittieren musste.

 

Admiral Riccardi und Großadmiral Dönitz

Im März 1943 trifft sich Großadmiral Karl Dönitz, der Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, mit hohen italienischen Marineoffizieren. Zu diesem Zeitpunkt bröckelte das Bündnis bereits. Das Foto ist gemeinfrei; ich habe es Wikimedia Commons entnommen.

 

Viktor Emmanuel notierte am 15. Mai 1943, dass man sich mit faschistischer Propaganda zurückhalten solle. Außerdem sollten die italienischen von den deutschen Truppen getrennt werden, denn die deutsche Wehrmacht könne unvermutet wie 1918 zusammenbrechen (vgl. Deakin, 1962, S. 394). Wie der König zu dieser Schlussfolgerung kam, ist unklar. Mussolini hatte in seinen wöchentlichen Audienzen Rommel für die Niederlagen in Afrika verantwortlich gemacht. Möglicherweise unterschätzte der Monarch daher die Leistungsfähigkeit der Wehrmacht.

Im Juni und im Juli fanden hinter den Kulissen Gespräche zwischen Viktor Emmanuel, hohen Politikern der faschistischen Partei und den Militärs statt. Mussolini nahm die sich bildende Opposition nicht ernst. Seit 1922 hatte der König bei Machtproben stets einen Rückzieher gemacht. Außerdem unterschätzte der „Duce“ die Bereitschaft der Westmächte, mit den Italienern einen Sonderfrieden zu schließen. Als im Juni 1943 Engländer und Amerikaner auf Sizilien landeten, musste Grandi die Initiative ergreifen. Die italienischen Soldaten leisteten kaum noch Widerstand. Das deutsche Oberkommando der Wehrmacht beschloss die Räumung der Insel. Auch ein Treffen zwischen Hitler und Mussolini in Feltre am 17. Juli 1943 vermochte die Krise im Bündnis nicht mehr zu lösen. Einen Tag vorher hatte Mussolini den Großrat einberufen. Grandi wollte den Antrag stellen, den König wieder mit dem Oberbefehl über das Militär zu betrauen.

Die Sitzung des Großrates

Die Sitzung begann am 24. Juli 1943 um 17. 00 Uhr. Mussolini schien keine Gefahr zu wittern. In seinem Eröffnungsreferat rechtfertigte er seine Politik. Darauf kam es zu einer heftigen Diskussion, in der sich der „Duce“ mit dem Argument verteidigte, er hätte den Oberbefehl 1940 nur widerwillig übernommen. Grandi verschärfte daraufhin seine Kritik; der Ministerpräsident hätte aus dem Faschismus eine Einpersonenherrschaft gemacht. Andere Redner plädierten ebenfalls für die Wiedereinsetzung des Monarchen als Oberbefehlshaber, sprachen sich aber für eine engere Zusammenarbeit mit Deutschland aus. Gegen Mitternacht unterbrach Mussolini die Sitzung. Vertraute bedrängten ihn, Grandi und seine Unterstützer verhaften zu lassen. Mussolini soll abgewunken haben. Gegen 2.00 Uhr ließ er abstimmen. Die Mehrheit sprach sich für den Antrag von Grandi aus. Mussolini verließ kurz angebunden die Sitzung. Um acht Uhr – wenige Stunden später –  betrat er wie gewohnt sein Dienstzimmer.

Seine Gegner hatten noch in der Nacht gehandelt. Grandi traf sich mit Ambrosio und dem Minister des königlichen Hauses. Der Monarch hatte sich einige Tage zuvor für eine Übergangsregierung ausgesprochen, der nur Soldaten angehören sollten. Die Faschistische Partei wollte er ausschalten. Benito Mussolini schien am Vormittag des 25. Juli 1943 die Situation immer noch falsch einzuschätzen. Er ging seinen normalen Amtsgeschäften nach. Für den Sonntagnachmittag ersuchte er um eine Privataudienz beim König. Gegen 17.00 Uhr erschien Mussolini im königlichen Palast. Viktor Emanuel dankte ihm für seine Verdienste und teilte ihm mit, dass er sich entschlossen hätte, Marschall Badoglio zum neuen Ministerpräsidenten zu ernennen. Als Mussolini das Gebäude verlassen wollte, wurde er verhaftet und in eine römische Kaserne gebracht.

Italien erklärt Deutschland den Krieg

Das Regime brach zusammen, als die Verhaftung Mussolinis bekannt wurde. Grandi und seine Mitstreiter hatten sich verschätzt. Der Historiker Jonathan Steinberg meinte, der „Faschismus löste sich in einer Rauchwolke auf“ (Steinberg, 1997, S. 200). Die Politiker des alten Regimes wurden nicht mehr gebraucht. Grandi – um nur ein Beispiel zu nennen – lebte lange Jahre im Exil, kehrte in den sechziger Jahren nach Italien zurück, wo er zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, die er aber nur teilweise verbüßte. Er starb 1988 in Bologna.

Die Regierung Badoglio schloss am 8. September 1943 einen Waffenstillstand mit den Westmächten ab. Ende September unterzeichnete Badoglio die bedingungslose Kapitulation des Königreiches Italien. Am 13. Oktober 1943 erklärte Rom dem NS-Regime den Krieg. In Berlin hatte man mit dem Abfall Italiens gerechnet. Seit Juli verlegte die Wehrmacht Truppen auf die Halbinsel. Ursprünglich wollte der Wehrmachtführungsstab Teile Italiens räumen und nördlich von Rom eine Verteidigungslinie aufbauen.

Generalfeldmarschall Albert Kesselring, mit dem Oberbefehl in Mittel- und Süditalien betraut, überzeugte Hitler davon, die Alliierten südlich von Rom aufzuhalten. Würde man sich – wie vom Wehrmachtführungsstab vorgesehen – nach Norden zurückziehen, könnten die Alliierten von Flugplätzen in Mittelitalien aus Ziele in Deutschland bombardieren. Außerdem begünstige das Gelände die Verteidiger. Nicht zuletzt zählte für Hitler, dass eine Preisgabe Süditaliens den Engländern und Amerikanern eine Invasion auf dem Balkan erleichtert hätte. Dort gab es Rohstoffe, die das Reich für seine Rüstungsindustrie benötigte. Kesselring gelang es, im September 1943 südlich von Rom den Vormarsch der Westmächte aufzuhalten. Im November 1943 wurde er offiziell zum Oberbefehlshaber in ganz Italien ernannt.

Die Deutschen als Besatzer in Italien

Benito Mussolini wurde im September 1943 von den Deutschen aus seiner Haft befreit. In Salo residierte er als Diktator von Hitlers Gnaden, ehe ihn italienische Partisanen kurz vor Kriegsende erschossen.

Der Bruch des Bündnisses machte Italien zum Kriegsschauplatz. Generalfeldmarschall Kesselring konnte die Alliierten nicht stoppen. Aber die von ihm geführte Heeresgruppe C verzögerte den Vormarsch der Westmächte.

Die italienischen Truppen in Italien und auf dem Balkan wurden im September 1943 entwaffnet. Die Soldaten wurde nicht wie Kriegsgefangene behandelt. Als sogenannte Militärinternierte mussten sie in Deutschland in der Rüstungsindustrie unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten. Mussolini setzte sich mehrfach für sie ein, aber erst im Juli 1944 erklärte sich Hitler bereit, sie in Zivilarbeitsverhältnisse zu überführen. Deutschland durften sie jedoch nicht verlassen.

Italienische Kriegsgefangene

Italien scheidet aus dem Krieg aus: Italienische Offiziere geraten in die Hände deutscher Fallschirmjäger. Das Foto lässt vermuten, dass man sie nicht wie Kriegsgefangene behandelte. Quelle: Bundesarchiv, Bild 101I-304-0604A-28 / Otto / CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

In Italien kam es hinter der Front zu einem blutigen Partisanenkrieg, auf den die Deutschen mit Repressalien reagierten, die teilweise völkerrechtswidrig waren. Albert Kesselring wurde nach dem Krieg in Venedig vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt, doch die Hinrichtung blieb ihm erspart. In Deutschland saß Kesselring bis 1952 im Zuchthaus. Nach seiner Entlassung engagierte er sich in soldatischen Traditionsverbänden.

Der Versuch, Mussolini zu entmachten und Italien die Fortführung des Krieges zu ersparen, scheiterte völlig. Aus deutscher Sicht wurde nach dem Krieg lange vom „italienischen Verrat“ gesprochen. 1982 veröffentlichte der Publizist Erich Kuby ein Buch mit dem Titel „Verrat auf deutsch“. Kuby beschreibt die Brutalität, mit der die Deutschen nach dem 8. September 1943 ihre ehemaligen Verbündeten behandelt hätten. Ca. 45 000 Militärinternierte wären bis Ende des Krieges umgekommen. Der Militärhistoriker Gerhard Schreiber legte 1989 eine grundlegende Untersuchung über das Schicksal der Militärinternierten vor. Während Deutschland bis heute eine Entschädigung im Einzelfall verweigert, änderte die italienische Justiz 2008 ihre Einschätzung. In beiden Ländern wurde über dieses Thema lange Zeit nicht gesprochen.

Die italienische Kapitulation – ein Verrat?

Juristen können einen solchen Sachverhalt nach dem geltenden Recht beurteilen. Wie geht ein Historiker damit um?

Tatsache ist, dass sich zwei rechtsradikale Diktaturen verbündeten, um ihre Großmachtpläne zu verwirklichen. Italien wurde von Deutschland nicht gezwungen, am Krieg teilzunehmen. Nach der Niederlage von Stalingrad drängten höhere italienische Offiziere Mussolini, das Bündnis mit Deutschland aufzukündigen. Man hatte erkannt, dass das Reich den Krieg verlieren würde. Doch der „Duce“ fand nicht den Mut, offen mit Hitler zu reden. Er wusste, dass sein Land zum Juniorpartner geworden war und deshalb keine Forderungen stellen konnte. Auf italienischer Seite bildeten sich innerhalb des Regimes mehrere Gruppen, die die Auffassung vertraten, dass die Fortsetzung des Krieges an der Seite Deutschlands das größere Übel wäre. Nach dem Sturz Mussolinis knüpften sie sofort Kontakte zu den Westmächten, auch wenn Badoglio den Deutschen versicherte, man werde im Bündnis bleiben. Man kann das als „Verrat“ bezeichnen. Aber wäre es nicht auch „Verrat“ am eigenen Lande gewesen, den Deutschen auf dem Weg in die Katastrophe zu folgen?

Auf der anderen Seite musste die Wehrmachtführung zumindest den Versuch unternehmen, die militärischen Folgen einer italienischen Kapitulation abzumildern. Warum forderte das italienische Oberkommando immer wieder deutsche Hilfe an, während die eigenen Soldaten nicht mehr bereit waren, eine alliierte Invasion zu bekämpfen? Und warum sollte man noch an das Ehrenwort eines italienischen Feldmarschalls glauben, obwohl es fast schon die Spatzen von den Dächern pfiffen, dass ein italienischer General in Portugal über einen Sonderfrieden verhandelt?

Der Bruch war unvermeidbar. Für einen königstreuen italienischen General war die Kapitulation bitter, aber notwendig. Für einen deutschen General handelte es sich um einen feigen Akt, ausgeführt von einem vermeintlichen Verbündeten. Die Vorstellung, die Italiener hätten formvollendet dem höchsten deutschen General einen Brief übergeben, in dem die Kapitulation angekündigt wird, und der hätte dankend salutiert, ist etwas naiv. Man kann von einem italienischen Verrat im September 1943 sprechen. Aber dann muss man auch erwähnen, wie schändlich die Deutschen ihre ehemaligen Verbündeten behandelt haben. Das Oberkommando der Wehrmacht hatte das Recht, zu verhindern, dass sich italienische Soldaten dem Feind anschließen würden. Aber es hätte die moralische Pflicht gehabt, sie wie Kriegsgefangene zu behandeln.

Es waren zwei menschenverachtende Diktaturen, die sich verbündet hatten. Und so endete auch das Bündnis. Die Zeit, in der man auf Ehrenwort entlassen wurde und seinen Degen behalten konnte, die waren vorbei.

 

 

Beiträge auf dieser Homepage, die mit dem Thema zu tun haben:

(Deutschland in der Defensive — Dr. Katharina Kellmann (katharinakellmann-historikerin.de)

1943 stand die Führung der Wehrmacht vor der Aufgabe, ihre Strategie grundlegend zu überdenken.

 

Weiterführende Informationen:

„Auch gegen Frauen und Kinder“ | ZEIT ONLINE

Friedrich Andrae über deutsche Kriegsverbrechen in Italien 1943.

 

Gedruckte Quellen:

Friedrich Freiherr Hiller von Gaertringen (Hrsg.): Die Hassel-Tagebücher 1938-1944. Nach der Handschrift revidierte und erweiterte Ausgabe. Unter Mitarbeit von Klaus-Peter Reiß, Berlin 1988

 

Literatur:

Frederick W. Deakin, Die brutale Freundschaft. Hitler, Mussolini und der Untergang des italienischen Faschismus, Stuttgart, Hamburg 1962

Peter Gosztony, Deutschlands Waffengefährten an er Ostfront, Stuttgart 1981

Albert Kesselring, Soldat bis zum letzten Tag, Bonn 1953

Friedrich-Karl von Plehwe, Als die Achse zerbrach, Wiesbaden, München 1980

Enno von Rintelen, Mussolini als Bundesgenosse. Erinnerungen des deutschen Militärattachés in Rom 1936-1943, Tübingen, Stuttgart 1951

Gerhard Schreiber, Die deutschen Militärintervenierten 1943-1945. Verraten-Verachtet-Vergessen, München 1990

Josef Schröder, Italiens Kriegsaustritt 1943. Die deutschen Gegenmaßnahmen im italienischen Raum: Fall ‚Alarich‘ und ‚Achse‘, Göttingen, Zürich 1985

Frido von Senger und Etterlin, Krieg in Europa, Köln, Berlin 1960

Jonathan Steinberg, Deutsche, Italiener und Juden. Der italienische Widerstand gegen den Holocaust, Göttingen 1997

Siegfried Westphal, Erinnerungen, 2. durchgesehene Auflage, Mainz 1975

 

Der Beitrag wurde am 30. 12. 2020 überarbeitet.