Geschichte der Weimarer Republik

Die Weimarer Republik wurde am 9. November 1918 in Berlin ausgerufen. Sie endete im Frühjahr 1933, als der nationalsozialistische Reichskanzler Adolf Hitler begann, Deutschland in eine Diktatur zu verwandeln.

In den nächsten Monaten möchte ich auf dieser Homepage eine kurze Geschichte der Jahre 1918 bis 1933 schreiben. Sie wird aus sieben oder acht Aufsätzen bestehen, die man auch einzeln lesen kann. Wie ich auf der Homepage meinte – diese Webpräsenz richtet sich an historisch Interessierte, Schüler und möglicherweise wird auch ein Student oder eine Studentin hilfreiche Informationen entdecken. Deshalb wird es eine Überblicksdarstellung werden, die den Schwerpunkt auf die politischen Ereignisse legt.

Die Weimarer Republik ist eine spannende, ja aufregende Zeit. Für die Menschen, die zwischen 1918 mit Inflation, einem verlorenen Krieg und immer wieder auftretenden Wirtschaftskrisen leben, müssen es schwere Jahre gewesen sein.

1918/19 waren die Grundlagen des kaiserlichen Obrigkeitstaates nur erschüttert, aber nicht zerbrochen worden. Gleichzeitig hatte es einen Moment lang so ausgesehen, als könnten die Deutschen die bürgerliche Demokratie und die soziale Revolution mit einander verbinden. Was erreicht wurde, war immerhin eine liberal-demokratiche Präsidialdemokratie.

Die Deutschen machten ihre ersten Erfahrungen mit einer dieser Regierungsform unter Umständen, die alles andere als einfach waren. Es war eine Demokratie mit großen Spannungen – ein Staat und eine Gesellschaft, die pluralistischer waren, als man es den Deutschen vor dem Ersten Weltkrieg zugetraut hätte. Was fehlte war ein Grundkonsens – aber wie hätte er in der Abfolge von kleinen und großen Krisen heranreifen können?

Möglicherweise kann diese Frage in ein paar Jahren wieder aktuell werden – möglicherweise. Geschichte wiederholt sich nicht. Deshalb hat sie auch keine Patentrezepte. Weimar bleibt ein Teil unserer Vergangenheit. Vielleicht ist es eine Periode, die uns davor warnt, aktuelle Probleme überzubewerten.

In erster Linie geht es hier aber um „erzählte Geschichte“ – ohne pädagogischen Zeigefinger.