Die liberale Hoffnung des Kaiserreiches?

Friedrich III., „99-Tage-Kaiser“ genannt, beschäftigt immer noch die Historiker. Hätte die Geschichte des Kaiserreiches einen anderen Verlauf genommen, wenn der Hohenzoller in jüngeren Jahren als gesunder Mann auf den Thron gekommen wäre? Schon zu seinen Lebzeiten waren die Meinungen geteilt. Die sozialdemokratische Presse belächelte den Mythos vom liberalen Kronprinzen. Friedrich war beliebt; er galt als … weiterlesen

Das Paulskirchenparlament von 1848 und die deutsche Einheit

Am 18. Mai 1848 trat in der Frankfurter Paulskirche die demokratisch gewählte deutsche Nationalversammlung zusammen. Im März war es in vielen Staaten des Deutschen Bundes zu Regierungswechseln gekommen. Die Fürsten ernannten überraschend schnell Vertreter der gemäßigten Opposition zu Ministern. Der Deutsche Bund hob seine antiliberalen und antidemokratischen Beschlüsse weitgehend auf. Offiziell beschloss der Deutsche Bundestag, … weiterlesen

Königgrätz – eine Schlacht veränderte Europa

Das preußische Heer schlug am 3. Juli 1866 die Österreicher. Friedrich Engels, im 19. Jahrhundert als Militärschriftsteller nicht unbekannt, veröffentlichte am Tage der Schlacht einen Zeitungsartikel, in dem er sich kritisch über die preußische Strategie äußerte. Engels glaubte, dass die Österreicher gewinnen würden. Doch es kam alles ganz anders. Preußen fordert Österreich heraus 1866 gehörten … weiterlesen

Eine Verfassung für Sachsen-Coburg

Das Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld war ein kleines Fürstentum in Süddeutschland – es umfasste 562 Quadratkilometer. Am 8. August 1821 erhielt es eine Verfassung. 1826 konnte Sachsen-Coburg das Herzogtum Gotha erwerben, 1415 Quadratkilometer groß. Der Landesherr trug fortan den Titel eines Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha. Die Verfassung von 1821 galt jedoch nur in Sachsen-Coburg. Der Kleinstaat … weiterlesen