Christian IV. von Dänemark

Er wollte Dänemark wieder zur führenden Macht in Nordeuropa machen, doch er scheiterte. Als er starb, hatte sein Land seine Vormachtposition an Schweden verloren und zählte fortan zu den zweitrangigen Mächten in Europa. Trotzdem ist Christian IV. heute in Dänemark immer noch populär. Als Bauherr hinterließ er Spuren, als Soldat bewies er Tapferkeit und wenn fröhlich gebechert wurde, ließ er keine Kanne leer zurückgehen. Ein Aufsatz über einen Herrscher, der nicht ohne Talente war, aber das „Pech“ hatte, auf überlegene Gegner zu treffen.

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Das Etuikleid – feminin, klassisch, cool

Wenn ich mir die Angebote von Versandhäusern im Internet ansehe, dann lese ich häufig den Namen Etuikleid. Im Straßenbild oder im Büro sieht man es kaum.

Das Etuikleid ist schon recht alt: 1918 wurde es erstmals gezeigt. Es ist gerade geschnitten, in Hüfte und Taille etwas enger, hat keine Ärmel oder nur kurze und schließt meistens mit dem Knie ab.

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Deutschland und der Versailler Vertrag

Bis in den Hochsommer 1918 glaubten viele Deutsche an einen erfolgreichen Ausgang des Ersten Weltkrieges. Innerhalb von wenigen Wochen mussten sie begreifen, dass das Kaiserreich geschlagen war. Am 11. November 1918 nahmen die deutschen Unterhändler die Waffenstillstandsbedingungen entgegen. Sie waren sehr hart und gaben einen Vorgeschmack auf den zu erwartenden Frieden.

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Finnland und Deutschland im Zweiten Weltkrieg

Von 1941 bis 1944 nahm Finnland an der Seite Deutschlands am Krieg gegen die Sowjetunion teil. In Helsinki legte man Wert darauf, kein ideologischer Bündnispartner des NS-Regimes zu sein. Finnland war eine Präsidialdemokratie mit einem Mehrparteiensystem und einer unabhängigen Presse. Die Zusammenarbeit mit Deutschland schien die beste Gewähr dafür zu bieten, eigene machtpolitische Interessen durchzusetzen. In Helsinki legte man Wert darauf, kein ideologischer Bündnispartner des NS-Regimes zu sein. Finnland war eine Präsidialdemokratie mit einem Mehrparteiensystem und einer unabhängigen Presse. Die Zusammenarbeit mit Deutschland schien die beste Gewähr dafür zu bieten, eigene machtpolitische Interessen durchzusetzen. In Berlin war man an den Rohstoffvorkommen des Landes, der Kampfkraft der Streitkräfte und der strategisch wichtigen Lage Finnlands interessiert. 1943 mussten die Politiker in Finnland erkennen, dass sie auf die falsche Karte gesetzt hatten. Ein deutscher Sieg über die Sowjetunion wurde immer unwahrscheinlicher. Nach Stalingrad suchte Helsinki deshalb Kontakte zu den Westmächten. Im Sommer 1944 kam es zu einem Sonderfrieden mit Moskau.

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