Trafalgar 1805: England sichert sich die Seeherrschaft für ein Jahrhundert

1839 malte William Turner das berühmte Bild eines britischen Linienschiffes, das von einem Dampfer zum Abwracken geschleppt wird. Es ist die HMS Temeraire, die 1805 an der Seeschlacht von Trafalgar teilnahm. Der hölzerne Riese wurde von einem kleineren Dampfschiff gezogen. Die Zeit der Segelschiffe neigte sich dem Ende zu, dem Maschinenantrieb gehörte die Zukunft. Das … weiterlesen

Napoleons Herrschaft der Hundert Tage

Der Begriff „Comeback“ ist in der Regel Künstlern und Politikern vorbehalten. Im Zeitalter der dynastischen Herrscher kam es selten vor, dass ein gestürzter Monarch auf den Thron zurückehrte. Vielleicht ist es kein Zufall, dass dies ein Mann schaffte, der nicht durch Geburt einen Kaisertitel erwarb. Die Rede ist von Napoleon I. 1804 krönte er sich … weiterlesen

Königgrätz – eine Schlacht veränderte Europa

Königgrätz – eine Schlacht veränderte Europa. Das preußische Heer schlug am 3. Juli 1866 die Österreicher. Friedrich Engels, im 19. Jahrhundert als Militärschriftsteller nicht unbekannt, veröffentlichte am Tage der Schlacht einen Zeitungsartikel, in dem er sich kritisch über die preußische Strategie äußerte. Internationale Beobachter schätzten die österreichischen Truppen recht hoch ein. Doch es kam alles … weiterlesen

Gettysburg – eine Vorentscheidung im Amerikanischen Bürgerkrieg

In den ersten Monaten des Jahres 1861 verließen einige Bundesstaaten die Vereinigten Staaten von Amerika und gründeten die Konföderierten Staaten von Amerika. Ein blutiger Bürgerkrieg begann. Im Sommer 1863 marschierte eine Armee der Südstaaten in Pennsylvania ein und bedrohte Washington, die Hauptstadt des Nordens. Anfang Juli 1863 trafen sie in Gettysburg auf Unionstruppen. Die Schlacht … weiterlesen

Frankreich unter dem Sozialisten François Mitterrand

Die Unterschiede zwischen rechts und links scheinen heute gering zu sein. Wechselt in einem europäischen Land die Regierung, so ändern sich die Namen, aber nicht unbedingt der Kurs der Politik. Als in Frankreich im Mai 1981 der Sozialist François Mitterrand als Kandidat der Sozialisten, Kommunisten und bürgerlichen Radikalen im zweiten Wahlgang zum Staatspräsidenten gewählt wurde, … weiterlesen

Spanien 1975 bis 1977: Eine Diktatur dankt ab

Am 20. November 1975 starb in Madrid General Francisco Franco. Bis zuletzt hatte er mit diktatorischer Gewalt über Spanien geherrscht. Als neues Staatsoberhaupt und König wurde zwei Tage später Juan Carlos von Bourbon-beider Sizilien, seit 1969 offizieller Nachfolger und Kronprinz, vereidigt. Anhänger des alten Regimes erwarteten eine Fortsetzung der franquistischen Herrschaft unter veränderten Bedingungen, während … weiterlesen

Salvador Allende und die Unidad Popular

Am 11. September 1973 putschte das chilenische Militär gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende. Allende nahm sich das Leben, als Soldaten den Präsidentschaftspalast, die Moneda, stürmten. Am 4. September 1970 hatte Salvador Allende als Kandidat des linken Parteibündnisses Unidad Popular (UP) die Präsidentschaftswahl gewonnen. Mit 36,6 % der abgegebenen Stimmen konnte er sich knapp … weiterlesen

England am Vorabend des Ersten Weltkrieges

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts machte die Industrialisierung große Fortschritte. Die Arbeiterschaft wurde in vielen Ländern zur größten Bevölkerungsschicht. Zwar verbesserte sich die soziale Lage der Unterschichten, aber die sozialen Gegensätze zwischen den Arbeitern und dem Rest der Bevölkerung führten zu politischen Problemen. Zwischen 1906 und 1911 schuf eine liberale Regierung die Grundlagen … weiterlesen

Nelsons schwerster Gegner

Im März 1806 veröffentlichte die „Gibraltar-Chronicle“, eine englischsprachige Zeitung für die Angehörigen der dort stationierten Garnison, einen Nachruf auf den spanischen Vizeadmiral Federico Carlos Gravina y Nápoli: „Spain loses in Gravina the most distinguished officer in her navy; one under whose command her fleets, though sometimes beaten, always fought in such a manner as to … weiterlesen

Dänemarks letzter Krieg

Dänemarks letzter Krieg fand 1864 statt. Preußische und österreichische Truppen besetzten dänisches Staatsgebiet. Am 18. April stürmte eine preußische Armee die Düppeler Schanzen, eine wichtige Verteidigungsstellung der Dänen. Am 9. Mai 1864 kam es zwischen österreichischen, preußischen und dänischen Seestreitkräften zum Seegefecht vor Helgoland. Diese Daten kam man in vielen Schulbüchern nachlesen. Doch nur wenig bekannt ist, dass der dänische König im Juni 1864 die Anregung machte, Dänemark solle Teil des Deutschen Bundes werden. Ein Aufsatz über einen Krieg, der in Deutschland fast vergessen ist, aber in Dänemark heute noch als nationales Trauma gilt.

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