Generalfeldmarschall Erwin Rommel in der Schlussphase des Krieges

Wie schwierig es ist, historische Persönlichkeiten einzuordnen, zeigt das Beispiel von Generalfeldmarschall Erwin Rommel (1890 bis 1944). Am 14. Oktober 1944 verübte er Selbstmord, nachdem ihm zwei Offiziere im Auftrage Hitlers vor die Wahl gestellt hatten, Gift zu nehmen oder sich vor dem „Volksgerichtshof“ in Berlin zu verantworten. Rommel entschied sich für das Gift. Nach … weiterlesen

Das persönliche Tagebuch des Generals Kreipe

„Führerlage, anschließend persönlicher Vortrag bei Hitler unter vier Augen. Ich rolle das ME 262-Problem auf und bitte um Aufhebung seines Befehls, dass der Typ nur als Blitzbomber zu bauen sei. Nach 10 Minuten unterbricht mich Hitler. In steigender Erregung werde ich abgefertigt.“ Diese Worte notierte General Werner Kreipe am 30. August 1944 in seinem Tagebuch. … weiterlesen

Hitlers eleganter General

Der Zweite Weltkrieg endete in Europa am 8. Mai 1945. Nachdem die Waffen schwiegen, begann der „Kampf“ um die Deutungshoheit dieses Krieges, der Europa grundlegend verändert hatte. In Deutschland meldeten sich Militärs mit ihren Erinnerungen zu Wort. Titel wie „Verlorene Siege“ oder „Heer in Fesseln“ deuteten an, worum es den Autoren ging. Ehemalige Generäle versuchten … weiterlesen

Deutschlands engültige Niederlage

Im April 1945 brachen die deutschen Fronten endgültig zusammen. In Westdeutschland wurde eine deutsche Heeresgruppe von den Alliierten eingekesselt. Das Ruhrgebiet fiel für die deutsche Rüstungsproduktion aus. In Norddeutschland und Südwestdeutschland drangen Engländer und Amerikaner ebenfalls vor. An der Ostfront hatte die Rote Armee die Seelower Höhen kurz vor Berlin erreicht. In Ostpreußen und Schlesien … weiterlesen

Italiens gescheiterte Großmachtpläne

Italien nahm zwischen 1940 und 1943 an der Seite Deutschlands am Zweiten Weltkrieg teil. Das Verhältnis der beiden Mächte verschlechterte sich in diesen Jahren ständig. Berlin und Rom schafften es nicht, sich auf eine gemeinsame Strategie zu einigen. Warum verlor Rom immer mehr an Einfluss? Italien wird zum deutschen Juniorpartner Italien gehörte zu den Siegermächten … weiterlesen

Kriegsverbrechen im Atlantik

Der U-Boot-Krieg auf allen Meeren forderte auf beiden Seiten Opfern: Matrosen der Handels- und Kriegsschiffe sowie U-Boot-Fahrer mussten ihr Leben lassen. In diesem Aufsatz ist von einem Kommandanten eines deutschen Unterseebootes die Rede, der sich nach Kriegsende vor einem alliierten Kriegsgericht verantworten musste. Kapitänleutnant Heinz Eck und die Offiziere Leutnant zur See Hoffmann und Marine-Oberstabsarzt … weiterlesen

Deutschlands letzte strategische Offensive

Deutschlands letzte strategische Offensive im Zweiten Weltkrieg begann am 16. Dezember 1944. Noch einmal traten deutsche Armeen im Westen zum Angriff an. Hier wollte Hitler seinen „großen Sieg“ erringen. Der Rundfunk brachte nach langer Zeit wieder Meldungen, in denen das Wort Angriff benutzt wurde. Welche Ziele verfolgte die deutsche Führung mit diesem Unternehmen, das als … weiterlesen

Bartholomäus Schink – ein Kölner Widerstandskämpfer?

Winfried Seibert, Die Kölner Kontroverse. Legenden und Fakten um die NS-Verbrechen in Köln-Ehrenfeld, Essen 2014  Am 10. November 1944 wurden dreizehn Deutsche in Köln-Ehrenfeld gehängt. Schon am 25. Oktober 1944 mussten Zwangsarbeiter aus Osteuropa am Galgen ihr Leben lassen als Opfer des NS-Terrors. Der Kölner Jurist Winfried Seibert hat über dieses Thema ein Buch mit … weiterlesen

Das Ende der „Admiral Graf Spee“

Am Ende der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts stellte die Bundesmarine drei neue Zerstörer in Dienst. Sie sollten nach Offizieren benannt werden, die sich in der deutschen Militärgeschichte einen Namen gemacht hatten. Heer, Marine und Luftwaffe konnten einen Namenspatron vorschlagen. Die Marine entschied sich für Admiral Lütjens, der 1941 mit dem Schlachtschiff Bismarck untergegangen war. … weiterlesen

Stauffenberg und der 20. Juli 1944

Wenigstens diese Demütigung blieb Stauffenberg und drei weiteren Offizieren, die am Attentat gegen Hitler beteiligt waren, erspart: Sie mussten sich nicht den Pöbeleien der Richter des „Volksgerichtshofes“ aussetzen, sondern wurden in der Nacht zum 21. Juli 1944 im Bendlerblock standrechtlich erschossen. Am 20. Juli unternahmen 1944 Offiziere der Wehrmacht den Versuch, Hitler zu töten. In … weiterlesen