Das persönliche Tagebuch des Generals Kreipe

Persönliche Tagebücher sind als Quelle nicht unproblematisch. Sie bieten subjektive Einblicke in historische Entscheidungsprozesse. General Werner Kreipe war vom 22. Juli 1944 bis zum 03. November 1944 Chef des Generalstabes der Luftwaffe. Er trat das Amt zu einem Zeitpunkt an, als der Krieg bereits verloren war. Was also können uns seine Aufzeichnungen an Erkenntnissen bringen? … weiterlesen

Hitlers eleganter General

Der Zweite Weltkrieg endete in Europa am 8. Mai 1945. Nachdem die Waffen schwiegen, begann der „Kampf“ um die Deutungshoheit dieses Krieges, der Europa grundlegend verändert hatte. In Deutschland meldeten sich Militärs mit ihren Erinnerungen zu Wort. Titel wie „Verlorene Siege“ oder „Heer in Fesseln“ deuteten an, worum es den Autoren ging. Ehemalige Generäle versuchten … weiterlesen

Deutschlands engültige Niederlage

Im April 1945 brachen die deutschen Fronten endgültig zusammen. In Westdeutschland wurde eine deutsche Heeresgruppe von den Alliierten eingekesselt. Das Ruhrgebiet fiel für die deutsche Rüstungsproduktion aus. In Norddeutschland und Südwestdeutschland drangen Engländer und Amerikaner ebenfalls vor. An der Ostfront hatte die Rote Armee die Seelower Höhen kurz vor Berlin erreicht. In Ostpreußen und Schlesien … weiterlesen

Italiens gescheiterte Großmachtpläne

Italien nahm zwischen 1940 und 1943 an der Seite Deutschlands am Zweiten Weltkrieg teil. Das Verhältnis der beiden Mächte verschlechterte sich in diesen Jahren ständig. Berlin und Rom schafften es nicht, sich auf eine gemeinsame Strategie zu einigen. Warum verlor Rom immer mehr an Einfluss? Italien wird zum deutschen Juniorpartner Italien gehörte zu den Siegermächten … weiterlesen

Kriegsverbrechen im Atlantik

Am frühen Morgen des 30. November 1945 bereitete sich im Hof der Haftanstalt von Hamburg-Altona ein britisches Erschießungskommando darauf vor, das Urteil eines Kriegsgerichts zu vollstrecken. Drei deutsche Marineoffiziere waren zum Tode verurteilt worden: Kapitänleutnant Heinz Eck, Leutnant zur See Hoffmann und Marine-Oberstabsarzt Dr. Weispfennig. Um 8.40 Uhr hatte das Erschießungskommando seine Arbeit getan. Eck … weiterlesen

Deutschlands letzte strategische Offensive

Deutschlands letzte strategische Offensive begann am 16. Dezember 1944. Noch einmal traten deutsche Armeen im Westen zum Angriff an. Hier wollte Hitler seinen „großen Sieg“ erringen. Der Rundfunk brachte nach langer Zeit wieder Meldungen, in denen das Wort Angriff benutzt wurde. Welche Ziele verfolgte die deutsche Führung mit diesem Unternehmen, das als Ardennenoffensive in die … weiterlesen

Bartholomäus Schink – ein Kölner Widerstandskämpfer?

Winfried Seibert, Die Kölner Kontroverse. Legenden und Fakten um die NS-Verbrechen in Köln-Ehrenfeld, Essen 2014  Am 10. November 1944 wurden dreizehn Deutsche in Köln-Ehrenfeld gehängt. Schon am 25. Oktober 1944 mussten Zwangsarbeiter aus Osteuropa am Galgen ihr Leben lassen als Opfer des NS-Terrors. Der Kölner Jurist Winfried Seibert hat über dieses Thema ein Buch mit … weiterlesen

Das Ende der „Admiral Graf Spee“

Am Ende der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts stellte die Bundesmarine drei neue Zerstörer in Dienst. Sie sollten nach Offizieren benannt werden, die sich in der deutschen Militärgeschichte einen Namen gemacht hatten. Heer, Marine und Luftwaffe konnten einen Namenspatron vorschlagen. Die Marine entschied sich für Admiral Lütjens, der 1941 mit dem Schlachtschiff Bismarck untergegangen war. … weiterlesen

Stauffenberg und der 20. Juli 1944

Der 20. Juli 1944 schien in den Büros der Wehrkreiskommandos wie üblich zu verlaufen. Am späten Nachmittag trafen auf einmal Meldungen ein, die überraschten. Aus dem Allgemeinen Heeresamt in Berlin kam die Mitteilung, dass Hitler tot sei und Generalfeldmarschall von Witzleben, der seit 1942 kein Kommando mehr innehatte, den Oberbefehl über die Wehrmacht übernommen hätte: … weiterlesen

Erich von Manstein – der verhinderte Stratege

Erich von Manstein (1887 bis 1973) gehört zu den wenigen höheren Offizieren des deutschen Heeres, die auch 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges immer noch die Historiker interessieren. 1949 wurde der Generalfeldmarschall in einem der letzten Kriegsverbrecherprozesse des Zweiten Weltkrieges von den Alliierten angeklagt und zu 18 Jahren Zuchthaus verurteilt. 1953 kam er … weiterlesen