Dänemarks letzter Krieg

Dänemarks letzter Krieg fand 1864 statt. Preußische und österreichische Truppen besetzten dänisches Staatsgebiet. Am 18. April stürmte eine preußische Armee die Düppeler Schanzen, eine wichtige Verteidigungsstellung der Dänen. Am 9. Mai 1864 kam es zwischen österreichischen, preußischen und dänischen Seestreitkräften zum Seegefecht vor Helgoland. Diese Daten kam man in vielen Schulbüchern nachlesen. Doch nur wenig bekannt ist, dass der dänische König im Juni 1864 die Anregung machte, Dänemark solle Teil des Deutschen Bundes werden. Ein Aufsatz über einen Krieg, der in Deutschland fast vergessen ist, aber in Dänemark heute noch als nationales Trauma gilt.

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Christian IV. von Dänemark

So sah er sich am liebsten: In der Pose des mächtigen Kriegsherrn. Trotz einer schweren Verwundung am Auge gab er nicht auf: Christian IV. von Dänemark (1588 bis 1648) wollte sein Land  wieder zur führenden Macht in Nordeuropa machen. Doch er scheiterte. Als er starb, hatte sein Land seine Vormachtposition an Schweden verloren und zählte fortan zu den zweitrangigen Mächten in Europa. Trotzdem ist Christian IV. heute in Dänemark immer noch populär. Als Bauherr hinterließ er Spuren, als Soldat bewies er Tapferkeit und wenn fröhlich gebechert wurde, ließ er keine Kanne leer zurückgehen. Ein Aufsatz über einen Herrscher, der nicht ohne Talente war, aber das „Pech“ hatte, auf überlegene Gegner zu treffen.

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