Wiedereinführung der Monarchie in einem Bundesland

Im Bundesland Niedersachsen gibt es eine breite politische und gesellschaftliche Mehrheit für die Wiederherstellung der Monarchie. Sie soll etwas Glanz in die als trist empfundene Landespolitik bringen. Das Landesparlament beschließt mit einer verfassungsändernden Mehrheit die Einführung der erblichen Monarchie. Dieser Landesfürst oder eine Landesfürstin sollen einer parlamentarischen Monarchie vorstehen. Es gibt weiterhin regelmäßig alle vier … WeiterlesenWiedereinführung der Monarchie in einem Bundesland

Liberale Demokraten für die Republik

Das Foto zeigt ein Wahlplakat der Deutschen Demokratischen Partei aus dem Jahr 1929. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Partei bereits im Niedergang. Doch bei der Gründung im November 1918 herrschte Aufbruchsstimmung. Der Übergang zur Republik und die scheinbare Gefahr einer rätesozialistischen Herrschaft im November und Dezember 1918 bewogen einige überzeugte Linksliberale, eine liberal-demokratische Partei … WeiterlesenLiberale Demokraten für die Republik

Die Invasion in der Normandie

Am Mittag des 6. Juni 1944 empfing Hitler in Schloss Klessheim bei Salzburg Staatsbesuch aus Ungarn. Für seine Gäste hatte er eine wichtige Nachricht: Im Laufe der Nacht waren alliierte Einheiten in Frankreich an der Küste der Normandie gelandet. Die Invasion im Westen war von der deutschen Führung seit Monaten erwartet worden. Hitler hielt sie … WeiterlesenDie Invasion in der Normandie

Dänemarks letzter Krieg

Dänemarks letzter Krieg fand 1864 statt. Preußische und österreichische Truppen besetzten dänisches Staatsgebiet. Am 18. April stürmte eine preußische Armee die Düppeler Schanzen, eine wichtige Verteidigungsstellung der Dänen. Am 9. Mai 1864 kam es zwischen österreichischen, preußischen und dänischen Seestreitkräften zum Seegefecht vor Helgoland. Diese Daten kam man in vielen Schulbüchern nachlesen. Doch nur wenig bekannt ist, dass der dänische König im Juni 1864 die Anregung machte, Dänemark solle Teil des Deutschen Bundes werden. Ein Aufsatz über einen Krieg, der in Deutschland fast vergessen ist, aber in Dänemark heute noch als nationales Trauma gilt.

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Die Zweite Marokkokrise

Die Zweite Marokkokrise begann am 1. Juli 1911. Vor dem marokkanischen Hafen Agadir tauchte ein deutsches Kanonenboot, der „Panther“ auf. Die Entsendung des Kriegsschiffes löste eine internationale Krise aus, deren Verlauf deutlich machte, wie isoliert das Kaiserreich in Europa war. Was ein diplomatischer Befreiungsschlag werden sollte, endete in einem außenpolitischen Katzenjammer.

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Christian IV. von Dänemark

So sah er sich am liebsten: In der Pose des mächtigen Kriegsherrn. Trotz einer schweren Verwundung am Auge gab er nicht auf: Christian IV. von Dänemark (1588 bis 1648) wollte sein Land  wieder zur führenden Macht in Nordeuropa machen. Doch er scheiterte. Als er starb, hatte sein Land seine Vormachtposition an Schweden verloren und zählte fortan zu den zweitrangigen Mächten in Europa. Trotzdem ist Christian IV. heute in Dänemark immer noch populär. Als Bauherr hinterließ er Spuren, als Soldat bewies er Tapferkeit und wenn fröhlich gebechert wurde, ließ er keine Kanne leer zurückgehen. Ein Aufsatz über einen Herrscher, der nicht ohne Talente war, aber das „Pech“ hatte, auf überlegene Gegner zu treffen.

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Die „Freiburger Thesen“ der FDP

1971 verabschiedeten die Liberalen die „Freiburger Thesen“, ein sozialliberales Reformprogramm. Liberale Politik sollte nicht nicht nur um bürgerliche Wähler werben, sondern auch für Arbeiter und Angestellte attraktiv werden.  Wie kam es zu den „Freiburger Thesen“?

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Deutschland und der Versailler Vertrag

Bis in den Hochsommer 1918 glaubten viele Deutsche an einen erfolgreichen Ausgang des Ersten Weltkrieges. Innerhalb von wenigen Wochen mussten sie begreifen, dass das Kaiserreich militärisch geschlagen war. Am 11. November 1918 wurde ein Waffenstillstand vereinbart. Seine Bedingungen fielen sehr hart aus.

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Finnland und Deutschland im Zweiten Weltkrieg

Von 1941 bis 1944 nahm Finnland an der Seite Deutschlands am Krieg gegen die Sowjetunion teil. In Helsinki legte man Wert darauf, kein ideologischer Bündnispartner des NS-Regimes zu sein. Die Zusammenarbeit mit Deutschland schien die beste Gewähr dafür zu bieten, eigene machtpolitische Interessen durchzusetzen. Finnland war eine Präsidialdemokratie mit einem Mehrparteiensystem und einer unabhängigen Presse. Die Zusammenarbeit mit Deutschland schien die beste Gewähr dafür zu bieten, eigene machtpolitische Interessen durchzusetzen. In Berlin war man an den Rohstoffvorkommen des Landes, der Kampfkraft der Streitkräfte und der strategisch wichtigen Lage Finnlands interessiert. 1943 mussten die Politiker in Finnland erkennen, dass sie auf die falsche Karte gesetzt hatten. Ein deutscher Sieg über die Sowjetunion wurde immer unwahrscheinlicher. Nach Stalingrad suchte Helsinki deshalb Kontakte zu den Westmächten. Im Sommer 1944 kam es zu einem Sonderfrieden mit Moskau.

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