Alfred Jodl – Hitlers Kriegstechniker

Am 1. November 2012 strahlte die ARD den Fernsehfilm „Rommel“ aus. Im Mittelpunkt standen die letzten Monate im Leben des Feldmarschalls. Erwin Rommel gehört auch heute noch zu den bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ein weniger gutes Image hat ein General, der im Mittelpunkt dieses Beitrages steht: Generaloberst Alfred Jodl (im folgenden … weiterlesen

Hitler und das Erdöl im Kaukasus

Im Jahr 1942 versuchte das Deutsche Reich, mit einer Offensive im Süden der Ostfront seine Herrschaft auf dem Kontinent zu festigen. Das Heer sollte die russischen Erdölvorkommen im Kaukasus erobern. Erdöl benötigte die Wehrmacht, um den Krieg gegen England, die Sowjetunion und die USA weiterführen zu können. Zum ersten Mal leitete Hitler als Oberbefehlshaber des … weiterlesen

Deutsch-Englische Flottengespräche 1912

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg kam es zwischen England und Deutschland zu Gesprächen über die Flottenrüstung. Auf deutscher Seite gehörte Reichskanzler Theobald von Bethmann-Hollweg zu den Befürwortern einer deutsch-englischen Annäherung (siehe Bild). Vom 8. Februar 1912 bis zum 11. Februar 1912 besuchte der englische Kriegsminister Viscount Haldane Berlin. Er sprach fließend Deutsch, hatte in Göttingen … weiterlesen

Generalfeldmarschall Erwin Rommel in der Schlussphase des Krieges

Wie schwierig es ist, historische Persönlichkeiten einzuordnen, zeigt das Beispiel von Generalfeldmarschall Erwin Rommel (1890 bis 1944). Am 14. Oktober 1944 verübte er Selbstmord, nachdem ihm zwei Offiziere im Auftrage Hitlers vor die Wahl gestellt hatten, Gift zu nehmen oder sich vor dem „Volksgerichtshof“ in Berlin zu verantworten. Rommel entschied sich für das Gift. Nach … weiterlesen

Die Zabern-Affäre 1913: Ein Leutnant beschäftigt den Reichstag

Das Foto stammt nicht aus dem Ersten Weltkrieg, sondern aus dem Jahr 1913: Deutsche Soldaten patrouillieren in einer deutschen Garnisonsstadt. 1913 kam es im elsässischen Zabern zu einem Zwischenfall, der im Reichstag eine erregte Debatte auslöste. Zum ersten Mal machte das Parlament von seiner Möglichkeit Gebrauch, die Politik des Reichskanzlers zu missbilligen. Sechs Tage Stubenarrest … weiterlesen

Die englischen Liberalen zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Zwischen 1906 und 1911 schuf eine liberale Regierung die Grundlagen des britischen Sozialstaates. Gleichzeitig kam es zu einer grundlegenden Verfassungsreform. Die Abbildung zeigt das britische Oberhaus nach der Abstimmung über die Parliament Bill von 1911, in dem das „House of Lords“ auf Machtbefugnisse verzichtete und den Weg zu einer Demokratisierung Englands frei machte. England – … weiterlesen

Francois Mitterand – der erste Sozialist im Élysée-Palast

Die Unterschiede zwischen rechts und links scheinen heute gering zu sein. Wechselt in einem europäischen Land die Regierung, so ändern sich die Namen, aber nicht unbedingt der Kurs der Politik. Als in Frankreich im Mai 1981 der Sozialist François Mitterrand als Kandidat der Sozialisten, Kommunisten und bürgerlichen Radikalen im zweiten Wahlgang zum Staatspräsidenten gewählt wurde, … weiterlesen

Der Herzog von Gravina: Nelsons schwerster Gegner

Im März 1806 veröffentlichte die „Gibraltar-Chronicle“, eine englischsprachige Zeitung für die Angehörigen der dort stationierten Garnison, einen Nachruf auf den spanischen Admiral Federico Carlos Gravina y Nápoli: „Spain loses in Gravina the most distinguished officer in her navy; one under whose command her fleets, though sometimes beaten, always fought in such a manner as to … weiterlesen

Der Beginn der staatlichen Sozialpolitik unter Bismarck

  chutzgesetze zugunsten der Arbeiter einführten. In den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts verabschiedete der Reichstag Gesetze über eine Krankenversicherung, eine Unfallversicherung und eine Rentenversicherung für Werktätige. Gleichzeitig versuchte man mit dem „Sozialistengesetz“ , die Arbeiterbewegung mit polizeistaatlichen Mitteln zu bekämpfen. Wie kam es zur staatlichen Sozialpolitik und welche Auswirkungen hatte sie? De Arbeiterschaft – … weiterlesen

Salvador Allende und die Unidad Popular

Am 11. September 1973 putschte das chilenische Militär gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende. Allende nahm sich das Leben, als Soldaten den Präsidentschaftspalast, die Moneda, stürmte. Am 4. September 1970 hatte Salvador Allende als Kandidat des linken Parteibündnisses Unidad Popular (UP) die Präsidentschaftswahl gewonnen. Mit 36,6 % der abgegebenen Stimmen konnte er sich knapp … weiterlesen